Evoque Style Award

Evoque Style Award Runway

Über Frida, für die ich die vorläufige dyn Website gemacht habe, bin ich auf die Evoque Style Awards aufmerksam geworden. Diese schrieb Landrover in den Kategorien Design, Fashion und Music aus. Frida hat sich mit ihrer Kollektion „Schattenstadt“ der Internetgemeinde gestellt und fleißig Votes gesammelt. Mittlerweile hat sie es sogar in die letzte Runde geschafft und stellt sich in Düsseldorf der Jury. Ich drücke ihr ganz fest die Daumen, dass ihre Kollektion in Produktion geht (1. Platz)!

Gestern war jedoch erstmal Berlin dran. Im Spindler & Klatt fand die Awardverleihung und Aftershowparty statt. Ich habe mir Michi und Markus geschnappt und bin über den mini roten Teppich geschlendert – vorbei am übrigens ziemlich hässlichen Range Rover Evoque. Das Auto interessierte mich ja sowieso nicht. Man muss aber sagen, dass sich Land Rover diese Aktion schon gut was kosten lässt. Und ich finde es klasse, dass mit dem Award junge Kreative unterstützt werden. Die meisten von ihnen stehen nämlich noch völlig am Anfang und da tut so ein Preis in Höhe von 10 und mehr Tausend Euro schon ganz gut.Wir wurden mit einem sehr leckeren Irgendwassirup-in-Sekt-Getränk begrüßt und nebenbei gab es permanent köstliche Häppchen. Auch den super freundlichen Service, der immer wieder mal mit uns geflirtet hat, möchte ich hier erwähnen. Das hat die insgesamt etwas zähe Veranstaltung sehr erträglich gemacht und uns bei Laune gehalten. Bier, Sekt und Softdrinks gab’s bis zur Afterparty sogar kostenlos. Lobenswert!

Es ging los mit einer mittelmäßigen Moderation (die sich den Abend über dann noch verschlechtert hat) und der Vorstellung der Jury für die 1. Kategorie: Music. Man bat nach und nach die 3 Nominierten auf die Bühne, plauderte etwas und spielte für 20 Sekunden die eingereichten Songs. Die Jury fällte ihr Urteil und einer gewann auch.

Danach spielte man das Ganze noch einmal für die Kategorie Design durch. Hierbei ließ sich Land Rover also Werbeplakate designen und wählte den Gewinner aus unzähligen Einreichungen aus. Bis dahin alles recht unspektakulär. Es wurde dann zwar zu späterer Stunde noch etwas voller, bis auf Peer Kusmagk ließ sich aber sonst niemand interessantes blicken. Schlimmer noch: Als ich Frau Stöckel auf der Show erblickte, wusste ich, dass außer leckerem Essen wohl kein weiteres Highlight zu erwarten ist…

Party beim Evoque in Berlin

Nach einer kurzen Pause ging es dann endlich zur interessantesten Kategorie: Fashion über. Der Moderator hatte zu diesem Zeitpunkt wohl auch keinen Bock mehr, vertauschte die Namen und bei der Siegerehrung auch noch die Gewinner und stellte belanglose Fragen, die ihm von den schüchternen (Leute, daran müsst ihr unbedingt arbeiten!) Designern nur widerspenstig oder gar nicht beantwortet wurden.

Gewinnerkollektion "common delusions"Die 3 nominierten Designer stellten ihren Key-Look vor sowie je noch 4 weitere Outfits aus der eingereichten Kollektion. Die momentane Trend-Farbe scheint gelb zu sein. Davon hatte jeder irgendwo etwas in den den doch ganz passablen Kollektionen versteckt. Die Gewinnerin, Nicole Roscher, darf sich nun freuen, dass ihre Kollektion „common delusions“ bald in den (welchen eigentlich?) Läden hängt. Verdienter Sieg.

Was wirklich schade war: Die Models waren zu 99% keine. Sie wurden nicht mal als solche zurechtgemacht. Die eine sah aus wie frisch vom Barbie-Doktor, die nächste wusste nicht, ob sie nun lachen oder grimmig gucken soll, eine andere empfand Accessoires an ihr, wie bspw. eine Handtasche, als Forunkel. So zumindest hatte ich das Gefühl. Die Jungs rannten alle wie von der Tarantel gestochen und wollten schnell wieder nach Hause. Der Laufsteg mit seiner krüppeligen Länge von gerade mal drei Metern wurde dem ständig wiederholtem Begriff „Fashion“ auch in keinster Weise gerecht. Die begleitende Musik war nett.

Schlimme Models

Ich fand die Location und das ganze Lichtgedöns übrigens ganz cool. Im Herrenklo pinkelt man auf Eiswürfel. Draußen gab es eine auf der Spree schwimmende Lounge. Zum Feiern kann man hier vielleicht nochmal vorbeischauen. Zur Aftershowparty sind wir dann nicht mehr geblieben. Hab auch leider bis auf einen hübschen Typen keine Models gesehen. Nächstes Mal dann lieber Fashion Week! 😉

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