Kurzes Dezember-Update

Winterschlaf

Da mein Blog in eine Art verfrühten Winterschlaf verfallen war, möchte ich kurz ein Update schreiben, damit ihr wisst, was die letzten Wochen und Monate so los war.

Ich habe auf jeden Fall seit Juli mit einer ganzen Reihe neuer, toller Menschen zusammenarbeiten dürfen und herausgekommen sind viele schöne Fotos. Hervorheben möchte ich dabei meine erste größere Veröffentlichung im Querbinder Magazin. In der Dezember-Ausgabe sind das „Stratus“-Shooting und das dazugehörige Making Of zu finden.

Den 01. Dezember habe ich mir außerdem zum Anlass genommen, meine ganze Website optisch und inhaltlich zu überarbeiten. Dabei ist die Webdesign-Geschichte vollständig rausgeflogen und die Fotos nehmen jetzt den Platz ein, den sie verdient haben.
Ich muss sagen, dass ich mir im Vorfeld sehr viele Websites anderer Fotografen angesehen habe, um herauszufinden, was mir gefällt und was nicht. Vor allem war mir wichtig, das Geschnörkel drum herum wegzulassen und die Fotos ohne extra Klick in einer optimalen Größe zu sehen. Ich mag vertikales Scrollen nicht – viele Fotografen haben in ihrem Book alle Bilder nebeneinander. Bei mir kann man das Mausrad benutzen. Find ich besser so.
Das Blog-Design ist momentan in Arbeit und wird dem der Website angepasst. Das werde habe ich dieses Jahr auch noch schaffen geschafft. 😉

Im November habe ich für einen Tag der jungen Fotografin Vivi Offenwanger in Potdam assistiert. Wir haben im Requisitenfundus der Babelsberger Filmstudios für ihre Abschlussarbeit geshootet. Das fand ich ziemlich cool. Ich hätte dort am liebsten ein paar alte Möbel mitgenommen. Sobald ihre Arbeit fertig ist, darf ich euch da auch Ergebnisse zeigen.

Was steht noch an 2011?

Im Blog werde ich noch einige Fotos aus den vergangenen Shootings hinzufügen. Ebenso auf tobiasherrmann.com selbst. Für die Woche vom 19. bis 23. Dezember werde ich einige Studiofotos machen und dabei ein Editorial-Video drehen. Männliche Models dürfen sich gern noch auf die letzten freien Plätze per Mail bewerben! (5 Shootings geplant, 5 Models gefunden – ich freue mich schon sehr sehr!)
Ich habe außerdem immer wieder Anfragen für ein Paarshooting bekommen. Mal schauen, ob ich mir da auch mal was ausdenke.

Und dann: Weihnachten, Silvester, fertig. In diesem Sinne eine schöne Adventszeit euch allen!

Shooting „Stratus“

Für das Berliner Designerlabel „dyn“ habe ich im Sommer einen Teil der aktuellen Kollektion fotografiert. Es war ein sehr produktiver Tag und ich hatte ein tolles Team an meiner Seite. Alle entstandenen Bilder könnt ihr unter folgendem Link anschauen:

http://stratus.tobiasherrmann.com

Zum ersten Mal wurde ich bei der Arbeit auch mit der Kamera begleitet. Herausgekommen ist das kleine Making Of, was ihr oben seht. Ich hoffe, dass ich demnächst bei vielen weiteren Shootings auch solche Filmchen drehen lassen kann. Ich finde es persönlich immer toll, dem Team bei der Arbeit über die Schulter zu gucken.

Team Dyn

Danke nochmal an alle!

Berufsbezeichnung Fotograf

Berufsfotograf

Darf ich mich einfach so „Fotograf“ nennen? Um das Wichtigste gleich vorweg zu nehmen: Ja. Mittlerweile darf sich jeder Fotograf nennen, der damit sein Geld verdient. Das war nicht immer so. Wenn man das Internet danach durchforstet, ob die Berufsbezeichnung Fotograf geschützt ist, findet man viele unterschiedliche Infos und Meinungen. Auch aus dem Wikipedia-Eintrag bin ich nicht zu 100% schlau geworden. Hier wird zumindest die 2004 beschlossene Änderung erwähnt, nach der die Berufsfotografie auch ohne Ablegen der Meisterprüfung ausgeübt werden darf.

Ein Anruf bei der Focon brachte schließlich Gewissheit. Hier bestätigte man mir, dass Fotografen, die man zu Hauf im Internet findet, nicht ausgebildet sein müssen – Fotograf nennen dürfen sie sich aber. Ein leichter Unmut darüber war bei der Dame am anderen Ende der Leitung deutlich zu vernehmen.  Auch bei Facebook und Twitter gab es in den letzten Wochen heftige Diskussionen darum.

Viele unausgebildete Berufsfotografen, also Autodidakten oder  Universitätsabsolventen mit einem der Fotografenausbildung ähnlichen Abschluss, weichen gern auf die Bezeichnung „Fotodesigner“ aus. Ich habe das immer ähnlich gehalten. Aus Respekt vor den Handwerkern. Wenn man nun allerdings nicht mehr allein durch die Bezeichnung unterscheiden kann, muss eben die Qualität als Alleinstellungsmerkmal herhalten. Nur weil jemand Koch ist, heißt das ja auch nicht, dass mir alle seine Gerichte schmecken (müssen)…

Model: Pascal

Auf meiner Backup-Platte fand ich heute Fotos von einem älteren Shooting und habe gesehen, dass ich zwar ein Bild auf meiner Website, die Shooting-Ergebnisse aber noch nicht im Blog habe. Das möchte ich heute nachholen. Pascal läuft mittlerweile sogar hin und wieder für deutsche Designer über den Laufsteg (u.a. auch bei der Mercedes-Benz Fashion Week 2011).

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